1988 bis 1990

Die ersten Jahre nach der „Wende“

Auftritt beim Moormarkt

…waren geprägt von Aufbruchstimmung und Hoffnung. Vieles endete und änderte sich und Neues entstand.

Ich schloss mich mit meinem tänzerischen Nachwuchs der Kunstschule ATARAXIA – Trägerverein „Die Kammer e. V.“ an.



Die Qualität des tänzerischen Könnens meiner Mädchen nahm stetig zu. Es war eine Freude für mich, das erleben zu dürfen. Somit konnte ich neue Choreographien mit meinen Mädchen erarbeiten und mit ihnen einstudieren.

So z. B. „der Sommerregen“ von „Rockteam“, „Charlie Chaplin“, „Kubanische Rumba“, „der Donauwalzer“, „satisfaction“  –  Laura Branigan „die Farbensinfonie“ mit einer Musikkomposition, die eigens für unser Tanzensemble (ZTE) noch zu DDR-Zeit komponiert worden war, „Gayaneh“ – einen 3teiligen Ausschnitt aus dem Ballett - (Choreographien von Willi Hinzert).

Neue Choreographien wie „Regenbogen“, „Black or White“ – Michael Jackson, „Cats“, I`m singing in the rain“ (Choreographien Antje Mewes) sind entstanden.

Meine Tänzerinnen wuchsen im Laufe der Jahre zu einer festen Gemeinschaft zusammen.



Gemeinsame Choreographien mit den Kindern (bereits eine neue Kindergruppe neben meinen fortgeschrittenen Mädchen) und uns erwachsenen Tänzerinnen wurden erarbeitet und kamen sehr gelungen zu Aufführungen.

In Schwerin hier z. B. beim regelmäßig stattfindenden Moormarkt, zu Auftritten am Südufer des Pfaffenteichs, in Großenaspe (Schleswig-Holstein).


Bei der regelmäßig stattfindenden Veranstaltungsreihe „Team-Time“ der Kunstschule ATARAXIA, die für das Schweriner Publikum ins Leben gerufen worden war, wurden meine Tänzerinnen regelmäßig eingebunden. Die Mädchen haben ersten Kontakt mit der Presse und der Fernsehkamera kennengelernt und dies nicht nur hervorragend und souverän gemeistert, sondern auch genossen.

Ein besonderes Highlight wurde Anfang der 90iger Jahre als fester Bestandteil in Schwerin etabliert, das „Schweriner FilmKunstFest“. Auch hier waren meine Mädchen ein gern gesehener „Eyecatcher“.



Im Balettsaal

Wir, die erwachsenen Tänzer, erarbeiteten jedes Jahr ein neues Tanzrepertoire für des jährlich stattfindende „Europatreffen“, welches 1992 erstmals nicht mehr nur in Siegen - Deutschland durchgeführt wurde, sondern erstmals im englischen Leeds. Meine Tänzerinnen waren aufgrund ihres Alters noch nicht dabei.




Aber 1998 war es dann soweit, ich meldete nun meine großen Tänzerinnen, welche zu hübschen jungen Frauen herangewachsen waren, zum Europatreffen an. Die Reise sollte ins polnische Limanowa gehen. Die Vorbereitungen hierfür begannen für uns bereits zu Weihnachten 1998. Flugtickets für ein kleines Ensemble kosten viel Geld. Also waren wir regelmäßig auf dem Schweriner Weihnachtsmarkt und im Schlossparkcenter mit unserem abwechslungsreichen Tanzrepertoire dabei. Die Bühne auf dem Weihnachtsmarkt musste eigens für die Tänzerinnen durch ein Warmluftgebläse beheizt werden.

Meine Mädchen wurden zu ihren Auftritten vom Publikum bereits schon immer sehnsüchtig erwartet. Es war zu beobachten, dass einige männliche Zuschauer sich zu jeder Vorstellung vor der Bühne einfanden und für ordentlich Stimmung sorgten.

Zu den Weihnachtsfeiertagen konnten sich meine Mädchen dann erholen und sich zu Hause verwöhnen lassen….


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